Glossar

Cascading Style Sheets (CSS)

Cascading Style Sheets (Abk. CSS) ist eine Formatierungssprache die überwiegend im Zusammenhang mit HTML verwendet wird. Übersetzt bedeuet es soviel wie hintereinander angeordnete Vorlagen zur Gestaltung.

Das Aussehen bzw. Design einer Webseite wird maßgeblich über CSS gesteuert. Zu den Anweisungen gehören z.B. Farben, Schriften, Hintergründe und Größen einzelner Bereiche oder auch Grafiken.

Unter Verwendung des neuen CSS3-Standards in Kombination mit HTML5 sind u.a. auch Animationen möglich, welche früher z.B. per Adobe Flash oder Javascript erstellt worden sind.

Welche Gestaltungsmöglichkeiten nur durch Änderungen von CSS machbar sind, zeigt sehr anschaulich die Seite www.csszengarden.com.

CSS auf Wikipedia

Contao CMS

Contao Logo

Contao ist ein freies CMS, welches sich besonders durch seine einfache Bedieung als auch durch eine Vielzahl an bereits integrierten Funktionen auszeichnet. Einigen ist das System vielleicht noch unter dem Namen TYPOlight bekannt, jedoch nahm der Entwickler Leo Feyer im Juni 2010 eine Umbenennung des Projektes vor, um sich namentlich vom bekannten TYPO3 System zu distanzieren.

Zu den bereits erwähnten Funktionen, welche standardmäßig integriert sind, zählen z.B. das Erstellen und Veröffentlichen von Nachrichten, ähnlich wie bei einem Webblog-System. Desweiteren besteht die Möglichkeit sogenannte Events anzulegen, mit denen man z.B. Veranstaltungskalender darstellen kann.

Ein weiteres Highlight ist die Newsletter-Funktion, mit der man komfortabel Newsletter als E-Mail versenden kann. Hierzu bietet das System dem Besucher der Webseite z.B. die Möglichkeit sich jederzeit An- bzw. Abzumelden. Wichtig in diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass Contao für den Newsletterversand das in Deutschland empfohlene Double Opt-in Verfahren beherrscht. Hierbei erhält der Abonnent nach der Eintragung für einen Newsletter eine Bestätigung per E-Mail und erst willigt über einen Link und dessen damit verbundenen Aktivierung dem Abonnement zu. Dadurch wird vermieden, dass jemand unbeabsichtigt Nachrichten per E-Mail empfängt.

Die Einsatzmöglichkeiten von Contao sind so vielfälltig, dass auch große Projekte damit realisiert werden können und durch eine stätig wachsende Anzahl von Erweiterungen um viele Funktionen ergänzt werden kann.

Nicht zu verachten ist desweiteren, dass das System bereits seit 2004 entwickelt wird und aus Deutschland stammt. Dies bietet den Vorteil, dass man bei Problemem einerseits mit den Entwicklern direkt in Kontakt treten kann und das es eine große deutschsprachige Gemeinschaft gibt.

Im vergleich zu proprietären CMS-Lösungen, die von manchen Agenturen oder Dienstleistern angeboten werden und oftmals mangelhaft dokumentiert sind, besteht bei einer freien Lösung wie Contao weniger die Gefahr, dass das System nicht weiterentwickelt wird. Außerdem ist das System so gut dokumentiert, dass man auch in einigen Jahren noch Informationen zu dem System erhalten kann.

Content-Management-Framwork (CMF)

Ein Content-Management-Framework ist im Grunde gleichzusetzen mit einem CMS. CMFs bieten oftmals einen geringeren Funktionsumfang, welcher aber durch eine eigene oder bestehende Erweiterungen erweitert werden kann.

MODx als eines der bekannteren CMF bietet im Vergleich zum Contao CMS z.B. kein mächtiges CSS-Framework, dass unter anderem Korrekturen für ein HTML-Layout in verschiedenen Browsern und Systemen vornimmt.

CMF auf Wikipedia

Content-Management-System (CMS)

Ein Content Management System (Abk. CMS) ist ein System zum Pflegen und Bearbeiten von Inhalten, welches meistens über einen Webbrowser bedient wird. Somit ist es z.B. möglich mit einer aktiven Internetverbindung von jedem Ort aus die Inhalte z.B. der persönlichen oder firmeneigenen Internetseite zu bearbeiten. Informationen können so über eine komfortabele Bedienoberfläche, meistens ins Form eines Texteditors, jederzeit aktualisiert werden.

Das System selber läuft z.B. auf einem Webserver, welcher in diesem Zusammenhang bestimmte Mindestanforderungen erfüllen muss. Viele System setzen hier z.B. PHP und eine MySQL-Datenbank voraus.

Die bekanntesten Systeme dieser Art sind z.B. TYPO3, Joomla! oder auch Drupal.

Piwik

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Piwik ist eine Open Source Software zur Webanalyse, mit deren Hilfe Berichte über Besucher der eigenen Internetpräsenz erstellt werden können.

Die Berichte bieten sehr detaillierte Angaben, so z.B.

  • von wo der Besucher auf Ihre Seite gelangt ist
  • das Herkunftsland
  • Name des verwendeten Browsers
  • das verwendete Betriebssystem
  • Verweildauer des Besucher
  • IP-Adresse
  • Uhrzeit- und Datumsangaben
  • zahltreiche Statistiken zu Browsern, Betriebssystemen, Bildschirmauflösungen, Plugins und viele mehr

Einer der entscheidenen Vorteile von Piwik gegenüber des heufig in Kritik geratenen Google Analytics ist, dass die Daten auf den eigenen Servern verwaltet werden. Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) empfiehlt außerdem den Einsatz von Piwik, wenn eine Webanalyse-Software benötigt wird.